Offene Bewegungs- und SpielgruppenPLAKAT ORIGKLEIN

  • Gruppenangebot mit max. 15 Kindern;
  • Zwei Übungsleiter;
  • Einmal wöchentlich für 45 Min;
  • Finanzierung erfolgt auf Basis einer Vereinsmitgliedschaft.

Angesprochen sind Kinder von 4 – 10 Jahren, die Spaß an der Bewegung mit anderen Kindern haben ohne durch Leistungsdruck oder Sportartspezialisierung überfordert zu werden.

 

Rehabilitationssportgruppen

 

Für die Teilnahme an den Rehabilitationssportgruppen ist eine ärztliche Verordnung notwendig, um eine Finanzierung durch die Krankenkassen zu ermöglichen.

 

Grundlage der Arbeit ist die Psychomotorik

Die Psychomotorik ist ein ganzheitliches Konzept zur Entwicklungsförderung. Sie sieht das Kind im Mittelpunkt des Denkens und Handelns und trägt durch die Bezeichnung „Psychomotorik“ der Tatsache Rechnung, dass Lernen, Wahrnehmung und Bewegung eng miteinander verbunden sind.

Anstatt von vorgegebenen Bewegungsabläufen, wie etwa beim Sport, geht es in der Psychomotorik um Bewegungserlebnisse durch eigenes Tun und Aktivität in der Gruppe. Die Wahrnehmung des eigenen Körpers durch spielerisches Verhalten ist ein Kernelement Diese Erfahrungen werden durch gezielte Spiel- und Bewegungsangebote gefördert, bei denen die Freiwilligkeit und Eigentätigkeit entscheidend sind. Motorische Defizite sowie die Probleme des Kindes mit sich selbst und im Umgang mit seiner Umwelt werden in der Psychomotorik bearbeitet. Anhand von Spielen und Übungseinheiten werden die Grob- und Feinmotorik, die Wahrnehmung (Integration der Sinne), die Konzentration, das Sozialverhalten, Kreativität und Phantasie gefördert. So werden die Kinder in ihren eigenen Fähigkeiten gestärkt und gewinnen mehr Selbstvertrauen.

Bei Bewegen-Spielen-Lernen finden die psychomotorischen Gruppenangebote in verschiedenem durchgängig personell sehr intensiv und qualifiziert begleitetem organisatorischem Rahmen statt.

Sozialpädagogische Familienhilfe

   

Was bieten wir an?

Die sozialpädagogische Familienhilfe ist eine Hilfe, die sich an Familien und Alleinerziehende in schwierigen Lebenssituationen richtet. Sie soll eine spürbare, praktische Lebenshilfe sein.  Durch intensive Begleitung und Beratung werden Familien bei schwierigen Erziehungsaufgaben, bei der Bewältigung von Alltagsproblemen, bei der Lösung von Konflikten und Krisen sowie im Kontakt mit Ämtern und Institutionen unterstützt.  Es handelt sich um eine aufsuchende Betreuung der gesamten Familie unter Einbeziehung der individuell vorhandenen Ressourcen der Familie sowie des sozialen Umfeldes. Ziel der Hilfe ist primär das Kriterium der Hilfe zur Selbsthilfe. Sozialpädagogische Familienhilfe ist in der Regel auf längerer Dauer angelegt und erfordert die Mitarbeit der Familie.

Welche Rahmenbedingungen sind zu beachten ?

Sozialpädagogische Familienhilfe ist eine Maßnahme der Hilfe zur Erziehung die im Auftrag des Jugendamtes stattfindet. Rechtsgrundlagen sind §27 i.V. mit §31 SGB VIII. Anträge auf sozialpädagogische Familienhilfe werden bei den Allgemeinen Sozialen Diensten (ASD) des Jugendamtes gestellt. Wenden Sie sich bitte an den für Sie zuständigen Mitarbeiter des Jugendamtes.

Was zeichnet uns aus?

Langjährige Erfahrungen in der Arbeit mit Eltern und Kindern in besonderen Lebenslagen.

Kenntnisse der psychosozialen Belastungen einer Familie.

Enge Verbindungen zum medizinisch-diagnostischen Bereich.

 

Interdisziplinäre Frühförderung

Die Frühförderstelle dient als offene Anlaufstelle für alle Eltern, die sich um die Entwicklung ihrer Kinder sorgen. Frühförderung ist ein freiwilliges Angebot. Sie hat das Ziel Hilfen anzubieten die dazu beitragen, dass Kinder sich möglichst gut entwickeln können. Dabei umfasst Frühförderung Förder- und Unterstützungsangebote für alle Kinder, die in ihrer Entwicklung auffällig, verzögert oder behindert sind - von Geburt bis zur Einschulung.  Die Angebote unterstützen Kinder dabei ihre Stärken zu nutzen, ihre Fähigkeiten zu entfalten und an ihrer Lebenswelt teilzuhaben. Das Angebot der Frühförderung kann für Kinder der Stadt Kassel von Geburt an bis zum Schuleintritt in Anspruch genommen werden und ist für die Familien kostenfrei. Sie ist abhängig von einer Antragstellung beim Sozialamt, bei der wir nach einem ersten Gespräch gegebenenfalls gern behilflich sind.

 

Beispiele für typische Fragestellungen in der Frühförderung:

  • Sie machen sich um die Entwicklung Ihres Kindes Sorgen, z.B. um seine Bewegungsentwicklung, seine Sprachentwicklung, sein Verhalten, sein Spiel oder seine geistige Entwicklung.
  • Ihr Kinderarzt/ Ihre Kinderärztin hat Sie an die Frühförderstelle weiter empfohlen.
  • Ihr Kind hat in der Kindertageseinrichtung Schwierigkeiten hat und die Fachkräfte dort wünschen Beratung und Unterstützung.
  • Bei Ihrem Kind wurde eine Entwicklungsproblematik oder eine Behinderung festgestellt und Sie haben Fragen, wie Sie es in seiner Entwicklung unterstützen können und welche Hilfen Ihnen zur Verfügung stehen.
  • Ihr Kind ist zu früh geboren wurde und Sie haben Fragen zu seiner Entwicklung oder suchen Fördermöglichkeiten.

 

Was bieten wir an?

Frühförderung beinhaltet umfassende Hilfen zur Förderung des Kindes als auch die Beratung und Begleitung der Familie und anderer Bezugspersonen des Kindes (Familie, Kindertageseinrichtung u.a.). Die Frühförderung kann mobil als Hausförderung oder ambulant in unseren Räumen, sowie in Kindertagesstätten stattfinden. Das Angebot umfasst sowohl Einzelförderung als auch je nach Bedarf des Kindes begleitende Gruppenangebote. Ausgehend vom Entwicklungsstand des Kindes und der jeweiligen Situation der Familie wird gemeinsam mit Ihnen ein individueller Förderplan erstellt, der gemeinsam mit allen beteiligten Fachkräften umgesetzt wird. Bei Bedarf unterstützen wir die Kontaktaufnahme zu weiteren pädagogischen, therapeutischen und medizinischen Fachkräften.

Vereinbaren Sie gern mit uns persönlich oder telefonisch oder per Mail ein unverbindliches Erstgespräch!