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Fitte Kids

 

Gewichtszunahme ist nicht mehr nur ein Problem, das uns erst im Erwachsenenalter berührt, zunehmend sind bereits Kinder davon betroffen. Häufige Ursachen sind unausgewogene Ernährung und zu wenig Bewegung.

BEWEGEN-SPIELEN-LERNEN und die Arztpraxis Dr. med. Marita Mollerus Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychatrie wollen dieser Entwicklung entgegenwirken. Ein positiver und nachhaltiger Effekt kann nur erreicht werden, wenn eine Intervention die drei Module Bewegungsangebot; Ernährungsberatung und Psychosoziale Beratung und Begleitung beinhaltet.

Das Programm „Fitte Kids“ richtet sich an Familien mit Kinder und Jugendliche im Alter von 4 bis 16 Jahren.

BEWEGEN-SPIELEN-LERNEN übernimmt den Bereich der Bewegungsförderung. Dies beinhaltet auch gemeinsame modulbezogene Elternabende und Anamnesegespräche.

 

Bewegungsangebot

Das Bewegungsangebot findet regelmäßig wöchentlich in altershomogenen Gruppen statt und orientiert sich an den Grundsätzen der psychomotorischen Bewegungsförderung. Das heißt, ein ganzheitliches nicht wettkampforientiertes Bewegungsangebot. Neben dem wichtigen Aspekt, den Kalorienumsatz zu erhöhen wird den Kindern Spaß und Freude an der Bewegung vermittelt. Dabei entfalten sie ihre körperlichen Kompetenzen/Fähigkeiten und stärken ihre emotionalen und sozialen Kräfte (Selbstwert, Selbstbewusstsein). Die Inhalte werden sehr flexibel gehandhabt und an die betroffenen Kinder angepasst. Des Weiteren entfällt der Leistungsdruck durch die sportartspezifischen Anforderungen. Das wichtigste Kriterium der Psychomotorik ist die Motivation sich zu bewegen, Spaß und Freude dabei zu empfinden und trotz Übergewicht und möglicher Bewegungsfaulheit Erfolgserlebnisse zu erhalten, die nachhaltig positiv - auch nach Abschluß des Programms - Sport und Bewegung interessant machen.

Die Gruppengröße beträgt 5-10 Teilnehmer, ab dem 11. Lebensjahr werden die Gruppen geschlechtsspezifisch getrennt.

 

Ernährungsberatung

Begleitet wird das gesamte Programm von einem Experten im Bereich Ernährung. Hier werden zum einem die Eltern über die gesunde, leichte und ausgewogene Ernährung aufgeklärt. Zum anderen lernen aber auch die Kinder selbst, was für sie und ihren Körper gut ist und was man lieber meiden sollte.

 

Psychosoziale Begleitung

Sowohl gesteigerte körperliche Aktivität, wie auch die Umstellung des Ernährungsverhaltens verlangen eine Veränderung der Lebensgewohnheiten. Daher ist eine psychologische Betreuung ein wichtiger Baustein für das Gesamtkonzept.

In diesem Rahmen wird unter anderem an der Selbstwahrnehmung und an der Esskultur gearbeitet. Aufgabe der Psychologin/Psychaterin ist es auch, die Motivation der Beteiligten zu fördern, da viele der übergewichtigen Kinder, die eine Maßnahme beginnen, nur solange dabei bleiben, wie diese Maßnahme gefördert bzw. überwacht wird. Eine Rückkehr in eine unveränderte häusliche Routine gefährdet allerdings bereits erreichte Erfolge.